Säure-Basen-Balance

Die Balance zwischen Basen und Säure halten

Basen und Säure - in der BalanceDurch den Mangel an Frischkost, fehlen unseren Nieren Mineralien zur Ausscheidung von Säure-Schlacken im Körper. Und diese sammeln sich durch zu viel Zucker, Alkohol, Kohlensäurehaltige  Softdrinks, Fleisch, Stress, ungeübten Sport, Elektrosmog und unnatürliche Strahlung im Körper mehr an, als je zuvor in der Menschheitsgeschichte.

Wir werden buchstäblich „stinksauer“, im Morgenurin gut messbar, der oft pH 5 aufweist, jedoch optimal bei pH 6,5-7,5 wäre. Der Unterschied zwischen pH 5 und pH 7 bedeutet, dass unser Sammelurin der ganzen Nacht, welcher auch in etwa dem Bindegewebe entspricht, 100 mal mehr Säure-Moleküle enthält, als optimal wären.  Wenn diese 100-fache Übersäuerung  tagelang oder wochenlang anhält, werden wir eventuell krank. Nach traditioneller chinesische Medizin steht Säure für Hitze (Feuer), und Hitze (Fieber) für Entzündungen in der klassischen Schulmedizin.

D.h. dass zu saure Menschen zu Entzündungen neigen, und diese wiederum freie Radikale bilden, was dann wieder zum erhöhten Verbrauch von Antioxidantien führt. So schliesst sich der Kreis, denn die nicht mehr kontrollierbaren freien Radikale bilden Zellschäden und DNA-Schäden, und die Schäden führen zu Zellstress, der den Zellstoffwechsel ankurbelt, wobei der resultierende Energieverbrauch über Zuckerverbrennung wieder zu mehr Säurebildung führt.

Übersäuerung – ein Teufelskreis?

Ein Teufelskreis mit der Schraube nach unten (sauer und entzündlich) beginnt, und ist so lange nicht zu stoppen, bis Säuren ausgeschieden werden, und Antioxidantien in grossen Mengen aufgefüllt werden. In der Schulmedizin werden in diesen Fällen Entzündungshemmer verwendet (Aspirin, Cortison, und Co.), neuerdings sogar TNF-blockierend, therapeutische Antikörper. Die Ursachen der Entzündungen werden dabei nicht berührt, nur Symptome der Entzündung kausal blockiert. Säuren werden dann nicht spürbar weiter vermehrt, während die freien Radikale tatsächlich etwas reduziert werden, da das eigene Immunsystem keine mehr produziert. Die Gefahr der Infektionen durch Bakterien und Viren steigt allerdings, da diese Stoffe das Immunsystem schwächen, das ja für die Entzündungen verantwortlich ist. Langfristig führen also Entzündungshemmer zu Katastrophen. Die Ursachen der Entzündungen, Säure und freie Radikale, sollten gleichzeitig reduziert werden, um kausal an die Probleme herangehen zu können.

Tipp: Essen Sie deshalb genügend frisches Obst und Gemüse, das genügend Basen bildende Mineralien bioverfügbar enthält, sowie genügend sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamine als Antioxidantien bereitstellt. Bestimmte Nahrungsergänzungen können Obst und Gemüse keinesfalls ersetzen, sind aber in diesen Fällen oftmals sehr hilfreich.

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